Die folgenden Berichte entstanden im Rahmen eines Deutsch-Projektes bei Herrn Weinhold

Ordnung und Sauberkeit

Heike und Birte

Um 7 Uhr früh stiegen wir in den Bus und los ging‘s nach Fügen. Die Busfahrt war zwar lang, aber sehr lustig. Kaum auf der Autobahn holten die ersten Chips und Butterbrote raus. Der Müll wanderte zu den Mülleimern im Gang - die Bonbons in den Bauch. An jeder Raststätte wurden die Eimer geleert.

Als wir gegen 19 Uhr in Fügen angekommen waren mussten wir erstmal  den Bus reinigen. Der Bus sah aus wie ein Saustall. Der Gasthof Steiner war nett eingerichtet und es war überall sehr sauber.

Wir genossen den ersten Abend im Gasthof. Die Zimmer waren am Anfang echt gemütlich, doch dann fing das Wohnen richtig an.

Der Müll in den Mülleimern wurde mehr und mehr. In den zehn Tagen füllten sich die Eimer mit Bonbonpapier, Verpackungsmüll, Flaschen und Tempotaschentüchern. Zerwühlte Betten, bekleckerte Tischdecken und wachsende Wäschehaufen in den Ecken sprachen außerdem für unsere Ordnung in Fügen. Zum Glück gab es immer noch die Putzfrau, die jeden Vormittag versuchte unsere Zimmer wieder sauber zu bekommen. Doch dann kam das Ende der Fügenfahrt.

Ca. 18 Uhr kamen die anderen beiden Klassen mit dem Bus aus Lünen an. Die Busfahrer haben schnell noch etwas gegessen, als es schon wieder los ging. Leider war der Bus nicht so sauber, wie der von der Hinfahrt. Doch das störte dann auch nicht mehr, da die meisten dann doch nach Hause wollten. In Lünen angekommen haben wir den letzten Müll aus dem Bus genommen, und konnten unsere Eltern begrüßen.

 

Dienstag, 08.01.2002

Janetta Kempa und Annika Rippl

Dies war der erste Morgen für uns in Fügen, in Tirol. Wir wurden um 7:00 Uhr von den Lehrern geweckt, damit wir pünktlich um 7:30 Uhr zum Frühstück erschienen. Beim Frühstück wurden zwei Schüler dazu verfrachtet die Skier in den Bus zu stellen und sie wieder herauszuholen. Es galt aber nur für den ersten Tag, da jeden Tag neue Personen ausgesucht wurden. Nachdem wir gefrühstückt hatten, gingen alle auf ihre Zimmer, um sich ihre Skiausrüstung anzuziehen. Danach ging es ab in den Skikeller. Skischuhe an, Skier und Stöcke schnappen und raus zum Bus. Natürlich wollte jeder einen Platz bekommen und stand schon vorher draußen und hat auf den Bus gewartet. Wir sind so gegen 8:30 Uhr abgefahren und waren um ca. 9:00 Uhr an unserem Ziel - DIE PISTEN!!

Für die Anfänger war es ganz und gar nicht lustig, denn sie mussten an diesem Tag den Babyhügel seitlich besteigen. Da war nichts mit liften. Die Fortgeschrittenen hatten damit keine Probleme und durften sofort liften und die Pisten abklappern. Dann war es endlich 11:45 Uhr und wir hatten nun eine ganze Stunde Pause, ein Glück. Alle Schüler hatten Zeit sich auszuruhen und ein wenig miteinander zu  reden oder zu essen. Während dessen schossen die Lehrer die Pisten runter. Tja, schon war es wieder 12:45 Uhr und Zeit zum Ski fahren. Die Anfänger standen noch keine Stunde auf den Skiern und schon wünschten sich alle das Ende dieses Tages. Und irgendwann war es dann auch 14:30Uhr. Nun ab zum Gasthof und duschen gehen. Anschließend machten sich alle erst mal auf den Weg zum Spar – ESSEN KAUFEN.

Um 18:00 Uhr mussten alle wieder da sein, da es Abendbrot gab. Eigentlich erst um 18:30 Uhr. Das war aber nur am ersten Tag so. Nach dem Essen hatten wir wieder Freizeit. Um 21:45 Uhr mussten wir aber wieder im Haus sein und um 22:00 Uhr auf den Zimmern. Viele hielten sich um diese Uhrzeit aber noch auf anderen Zimmern auf, bis ein Lehrer kam und meckerte. 22:30 Uhr – BETTRUHE!!! Natürlich schlich nachts keiner in den anderen Zimmern rum. War ja verboten.J *ggg*!!!!!!

Mittwoch, 09.01.2002

Am zweiten Tag, bis 18:00 Uhr, war der gleiche Tagesablauf, wie am ersten Tag. Dann gab es Abendessen. Nach dem Abendessen haben uns die Lehrer verkündigt, dass um 19:00 Uhr eine Disco ist, da zwei Schülerinnen Geburtstag hatten. Zu dieser Disco sind sehr wenige erschienen und fast gar keiner hat getanzt. Die Disco ging bis kurz nach 22:00 Uhr. Dann musste jeder wieder auf sein Zimmer. Um 22:30 Uhr war wieder Bettruhe. Diesmal war jeder auf seinen Zimmer, nicht so wie am ersten Tag.

Skifahren lernen

Denise Niebuhr, Ina Schöpfer, Nadine Schwarz

Als wir das 1.Mal zur Piste gefahren sind, waren alle ziemlich aufgeregt, da die meisten Schülerinnen und Schüler erst noch das Skifahren erlernen mussten. Diesen Tag sind wir in selbst-zusammengestellten Skigruppen gefahren. Gefahren mehr oder weniger, wir haben es versucht. Bevor wir aber überhaupt auf die Skier durften, mussten wir uns gründlich aufwärmen.

Danach wurde uns gezeigt, wie man die Skier richtig an- und abschnallt, wie die Stöcke gehalten werden und welche verschiedenen Fahrtechniken es gibt. Für uns Anfänger war es ein komisches Gefühl, so lange Bretter unter den Füßen zu haben.

Auf der Anfängerpiste, auch Idiotenhügel genannt, sind wir also immer ein Stück weiter den Berg hochgestiegen und anschließend wieder runtergefahren. Das Hochsteigen ging voll in die Beine und war somit eine Qual. Das Runterfahren war gar nicht so schwierig, viel schwieriger war das Bremsen. Kurven fahren war ein anderer Knackpunkt. Wir wussten zwar, dass man immer das Gewicht auf den äußeren Ski verlagern musste, doch das so umzusetzen war eine andere Sache....

Manche waren total unsicher, andere hingegen, hatten den Dreh schnell raus. Bis zur Pause verging die Zeit super schnell, danach umso langsamer. Wir waren total geschafft und uns tat alles weh. Somit waren wir erleichtert, als es endlich zurück in die Jugendherberge ging. Am Abend wurden schon die Gruppenverteilungen bekannt gegeben. Herr Schwedes übernahm, zum Erstaunen aller, die fortgeschrittene Gruppe (Gruppe ohne Konkurrenz). Herr Heidelberg (Heidi) und Herr Stemmerich führten danach die beiden besten Anfängergruppen an.

In den nächsten Tagen machten alle extrem viele Fortschritte und somit konnten wir zum Schluss schon alleine die Pisten runterheizen, was wohl jedem am meisten Spaß bereitete. In diesen 10 Tagen haben wir viel gelernt und einige haben wohl einen neuen Sport entdeckt.

 

Pistenverhältnisse

Vorab hatten wir dieses Jahr in Fügen sehr viel Glück mit den Pisten, da es in den 8 Aufenthaltstagen lediglich nur einmal Neuschnee gab, sodass man sagen konnte, dass alle Pisten gut befahrbar waren. Mit Ausnahme der Holzalm, welche an einigen Stellen sehr vereist war, wodurch man schlechten Halt mit den Skiern hatte. An manchen Stellen der Piste lag mehr Schnee, als an anderen, wodurch man dort zwar mehr Halt hatte und dadurch nicht wegrutschen konnte, aber es an diesen Stellen möglich war sich mit den Skiern im Schnee zu verhaken. Jeder für sich musste wissen, womit er besser klar kommt. Grundsätzlich wurde die Anfangspiste  jeden Morgen präpariert, sodass die Anfänger besser trainieren konnten. Außerdem diente es auch zum Schutz, weil es ab und zu schon einige Ausritte gab, die gefährdend für andere sein konnten. Alles in Allem gab es über die Pistenverhältnisse nichts zu meckern.

Stürze und Missgeschicke

Dieses Thema zieht generell viel Belustigung und Spaß mit sich, aber Stürze können auch gefährlich enden. Doch zum Glück konnte bei uns eine positive Bilanz festgestellt werden und keine ernsthaften Verletzungen. Allerdings kam sofort am ersten Skitag Unruhe auf, da ein Schüler, aufgrund eines Krampfes, zwischen zwei Autos flog. Glücklicherweise kam er mit einem Schock davon. Weiterhin prellte sich eine Schülerin leicht die Nase, da sie beim Annehmen des Tellerliftes ausrutschte und mit dem Gesicht auf ihren Skistock fiel. Durch die Vereisung auf der Holzalm, verlor eine Schülerin die Kontrolle und kam kurz vor einem Abhang zum Stillstand. Glück gehabt! Diese Aktion hätte böse enden können. Ansonsten gab es keine größeren Unfälle, sodass wir auch in dieser Beziehung zufrieden sein konnten. Kleinere Stürze blieben natürlich nicht aus, die den Vorteil hatten, dass man sich keine großen Gedanken machen musste, ob etwas passiert war, sondern man konnte sich einfach darüber amüsieren. Dann gab es noch die zahlreichen Ausfälle aus dem Anker- bzw. Tellerlift. Beim Sessellift gab es ein paar Schüler, die nicht absteigen wollten um lieber noch eine Runde zu drehen, oder sie stiegen aus und fielen schließlich hin. Eine Schülerin teilte dabei ihren Skistock in zwei Hälften. All diese amüsanten Missgeschicke machten das Skifahren zu einem spaßigen Vergnügen!

Die Zimmer

Carmen Benthaus und Laura Kuhnt

Es gab verschieden aufgeteilte Zimmer, ein 6er , einige 4er und zum größten Teil 2er Zimmer. Die Zimmer waren mit jeweils einem Schrank, einem Badezimmer, einem Tisch und Stühlen ausgestattet. Und natürlich mit der jeweiligen Anzahl an Betten. Es gab Hochbetten und Ehebetten, mit daneben stehenden Nachtschränkchen mit Schublädchen und Nachttischlämpchen. In den meisten Zimmern waren Bilder angebracht, die jedoch nicht ganz unserem Geschmack entsprachen. Außerdem waren noch Garderoben in den Zimmern, so dass wir eine Möglichkeit hatten, unsere Skianzüge aufzuhängen. Für die gemütliche Atmosphäre sorgte eine Heizung. Jedes Zimmer hatte einen dazu gehörigen Balkon, den wir jedoch nicht betreten durften da er schon morsch und alt war und drohte, jede Minute durchzubrechen. Zurück zu den Badezimmern. Die Badezimmer waren mit einem WC, einer Dusche, einem Spiegel, einer Ablage und natürlich mit einem Waschbecken ausgestattet. Im Großen und Ganzen haben uns die Zimmer gefallen. Auch die Betten haben uns positiv überrascht. Es war eine sehr gelungene Fahrt mit einem gemütlichen Aufenthalt.

Das Wetter

Carmen Benthaus und Laura Kuhnt

Das Wetter war immer wieder ein tolles Erlebnis, jeden Tag schien die Sonne, was uns viel Freude bereitete. Am Wochenende jedoch hatten wir leider nicht so viel Glück, denn die Sonne wurde durch dicke schwarze Wolken verdeckt. Doch das machte uns natürlich nichts aus. Denn Spaß machte uns das Skifahren genau wie bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Dazu kam dann noch, dass es sehr nebelig war, so dass wir nicht sehr weit gucken konnten und umso öfter kleine Unfälle hatten.

Natürlich war das sehr lustig für alle. Leider war es an diesem Tag sehr kalt, was zu Folge hatte, dass unsere Füße und Finger leicht einfroren. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt so bei ca. -10 °C im Tal und auf der Piste bei etwa -2°C. Doch wir achteten gegenseitig darauf, dass uns allen warm blieb.

 

Aktivitäten in der skifreien Zeit

Nachdem wir alle ziemlich erschöpft vom Skifahren zurück zum Gasthof Steiner fuhren, hatten wir, als wir alle unsere Skier im Keller verstaut hatten, endlich nach all den "schönen Strapazen" am Morgen und Nachmittag, etwas Freizeit. Viele von uns, wir hoffen alle :), haben sich erstmal geduscht. Danach hielten sich einige im Haus auf und andere machten sich auf den Weg zum Spar-Supermarkt, um sich mit Süßigkeiten oder Getränken für die nächsten Tage einzudecken.

Viele gingen auch zum "Steiners", einer Gaststätte, um dort etwas zu trinken (natürlich keinen Alkohol!) oder Billard zu spielen.

An einem Tag lud uns Herr Heidelberg, eher gesagt "unsere liebe Heidi", zum Eisbaden ein. Wir waren alle mit Badeanzug bzw. Badehose bekleidet und rannten mit Heidi raus in den verschneiten Vorgarten unserer Jugendherberge. Wir hatten unheimlich viel Spaß. Anschließend wurde heiß geduscht.

 

Insgesamt hatten wir alle sehr viel Spaß, egal was wir taten, ob wir Musik hörten, redeten oder die Gegend erkundeten, Fügen war einfach spitze !!!

Dienstag

Dieser Ski-Tag sollte für uns alle unvergesslich werden: Die Lehrer hatten die Idee gehabt, dass alle Schüler in einer langen Kette die Piste hinunter fahren sollten. Diese Idee wurde in die Tat umgesetzt, nachdem wir uns mit unseren Gruppen warm gefahren hatten. Wir fuhren alle, in unsere Gruppen sortiert, den Berg hinunter. Es war eine schöne Abfahrt, nur sie war leider sehr kurz. Als wir wieder am Gasthof ankamen, hatten wir etwas Freizeit und konnten uns die Zeit  mit Musik hören und Karten spielen vertreiben. Danach bekamen wir Gulaschsuppe, da wir heute kein Lunch-Packet bekommen hatten. Außerdem hatten wir noch Zeit nach Uderns zum Spar zu gehen. Der Bus, der die nächste Gruppe nach Fügen brachte, kam gegen 18:00h am Gasthof an. Unsere Koffer wurden gegen die der anderen Gruppe ausgetauscht und eine Stunde später rollte der Bus wieder Richtung Lünen. Der Abschied fiel vielen nicht ganz leicht...

 

 

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